Gold und Zinspolitik: Der globale Senkungszyklus gewinnt an Dynamik

Die Zinspolitik weltweit steht im Fokus. In den letzten drei Monaten haben Zentralbanken insgesamt 62 Zinssenkungen vorgenommen. Auch diese Woche steht im Zeichen weiterer Entscheidungen: Die Europäische Zentralbank (EZB), die Schweizerische Nationalbank, die Bank of Canada, die Reserve Bank of Australia sowie die Zentralbank Brasiliens werden ihre Leitzinsentscheidungen bekannt geben. In der darauffolgenden Woche reihen sich große Akteure wie die US-Notenbank, die Bank of Japan und die Bank of England ein. Für Anleger wird insbesondere Gold als wertstabiles Investment deshalb zunehmend relevant.

Während die Weltwirtschaft offiziell nicht in einer Rezession zu sein scheint, sind Gründe hinter diesem aggressiven Zinssenkungszyklus vor allem die massive globale Verschuldung sowie hohe Zinslasten. Im Jahr 2023 erreichten die Zinszahlungen einen Rekordwert. Unternehmen und Staaten sehen sich weltweit einer finanziellen Belastung ausgesetzt, die eine Senkung der Leitzinsen notwendig erscheinen lässt.

Wachsende global Schulden und deren Auswirkungen

Die weltweite Verschuldung liegt bei etwa 312 Billionen US-Dollar, was 328 % des globalen BIP entspricht. Länder wie Brasilien, die Türkei, aber auch Industrienationen wie die USA oder Frankreich tragen erhebliche Schuldlasten. Unternehmen mussten allein aufgrund gestiegener Zinssätze bis zu 23 % mehr Zinszahlungen leisten.

Europa: Probleme und Differenzen

Europa ist trotz sinkender Schuldenquote weiterhin von Herausforderungen geprägt. Staaten wie Griechenland, Italien und Frankreich liegen weit über der im Maastricht-Vertrag festgelegten Verschuldungsgrenze von 60 % des BIP. Besonders Frankreich sorgt für Unruhe an den Kapitalmärkten: Die Staatsverschuldung beträgt Mitte 2024 112,3 % des BIP. Politische Instabilitäten und wirtschaftliche Herausforderungen belasten die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU zusätzlich.

Zinsen und Goldpreis

Mit einer weltweiten Abschwächung von Zinserwartungen bewegt sich Gold weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Besonders geopolitische Unsicherheiten wie die Lage in Syrien und eine leichte Konjunkturschwäche in China unterstützen die Nachfrage nach dem Edelmetall. Der schwächelnde Euro und unsichere Wirtschaftsaussichten in der Eurozone verleihen dem Goldpreis in der Gemeinschaftswährung zusätzlichen Aufwind. Der Preis für eine Feinunze Gold bleibt nahe seinen Höchstständen und wird aktuell mit 2.519,65 Euro bzw. 2.663,75 US-Dollar gehandelt.

Perspektive

Sowohl die geopolitischen Risiken als auch der wirtschaftspolitische Kurs der Zentralbanken sprechen für eine anhaltend hohe Wertschätzung von Gold als sicheren Hafen. Eine weitere Zuspitzung der Probleme, etwa in Frankreich oder Syrien, dürfte die Nachfrage noch zusätzlich anheizen. Auf Shop.Easygold24.de finden Sie hierzu weitere Informationen sowie attraktive Optionen zur Investition in Edelmetalle.

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