FDP setzt sich für weniger Bürokratie im Gesundheitswesen ein

Einführung: Bürokratie als Belastung im Gesundheitswesen

Die FDP-Fraktion ruft nach einem dringenden Bürokratieabbau im deutschen Gesundheitswesen und hebt hervor, wie übermäßig verwaltungstechnische Aufgaben den medizinischen Alltag behindern. Ein kürzlich gestellter Antrag betont, dass diese Entwicklung in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat und sowohl Arztpraxen als auch Krankenhäuser belastet.


Zeitdruck und administrative Lasten

Laut aktuellem Antrag verbringt eine Arztpraxis durchschnittlich 61 Arbeitstage jährlich damit, bürokratische Pflichten zu erfüllen. Diese Zahl ist ein klares Zeichen dafür, dass medizinisches Personal immer mehr Zeit mit administrativen Aufgaben anstatt mit Patienten verbringt. Ähnlich stellt sich die Situation in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen dar, wo Ärzte und Pflegekräfte täglich mehrere Stunden für Dokumentationen, Nachweise und Prüfaufgaben aufwenden müssen. Dabei gehen wertvolle personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen verloren, die eigentlich für die Betreuung der Patienten eingesetzt werden sollten.


Herausforderungen durch mangelnde Digitalisierung

Ein weiterer Punkt, den die FDP-Fraktion betont, ist die unzureichende Digitalisierung in Gesundheitseinrichtungen. Veraltete Strukturen und Doppelaufgaben verschärfen die Probleme zusätzlich. Prozesse, die durch digitale Lösungen vereinfacht oder automatisiert werden könnten, erfordern derzeit einen unverhältnismäßig hohen administrativen Aufwand. Zeit und Geld gehen dadurch verloren, anstatt effektiv in die Versorgung der Patienten zu fließen.


Der Vorschlag: Ein Entbürokratisierungsgesetz

Um eine Lösung für diese Probleme zu finden, schlägt die FDP ein spezielles Entbürokratisierungsgesetz vor. Ein zentraler Bestandteil dieses Gesetzes ist die „Bepreisung von Bürokratie- und Berichtspflichten“. Diese Maßnahme soll den Verwaltungsaufwand sichtbar machen und preislich erfassen, um so gezielte Einsparungspotenziale zu identifizieren.

Zudem sollen Regelungen in den Sozialgesetzbüchern V und XI, die gravierende Bürokratievorschriften enthalten, überprüft werden. Eine Anhebung von Bagatellgrenzen sowie eine Verlängerung von Berichts- und Nachweisfristen könnten dazu beitragen, den Verwaltungsaufwand spürbar zu reduzieren.


Konkrete Maßnahmen: 74 Neuerungen

Die FDP bringt zudem 74 konkrete Vorschläge für den Bürokratieabbau ein. Diese umfassen notwendige Änderungen wie einfachere Nachweispflichten und effizientere Prozesse, die das Gesundheitswesen belastungsfähiger machen sollen. Mit diesen Reformen möchte die Partei die Effizienz deutlich steigern und den Fokus wieder auf die Patientenversorgung legen.


Fazit: Bürokratieabbau als Chance

Die Initiative der FDP-Fraktion verdeutlicht, dass ein funktionierendes Gesundheitswesen eine effiziente Verwaltung voraussetzt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten die Rahmenbedingungen erheblich verbessern und das Personal entlasten. Bei Easygold, wo Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt stehen, können wir die Notwendigkeit solcher Veränderungen nur unterstützen. Ein schlankeres System wird letztlich nicht nur den Beschäftigten, sondern auch den Patienten zugutekommen.

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