Earnings-Crash: Warum Lamb Weston Anleger enttäuscht!

Schwache Zahlen erschüttern die Aktie

Der Tiefkühl-Pommes-Riese Lamb Weston, einer der Hauptlieferanten der weltweit führenden Fast-Food-Kette McDonald’s, musste einen herben Rückschlag hinnehmen. Nachdem die Quartalszahlen hinter den Erwartungen zurückblieben, stürzte die Aktie um satte 20 Prozent ab. Die Umsätze des letzten Quartals sanken um 7,6 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang um 70 Millionen US-Dollar unter den Analystenschätzungen entspricht. Noch gravierender war der Gewinn: Mit nur 0,66 US-Dollar pro Aktie verfehlte das Unternehmen die geschätzten 1,01 US-Dollar je Anteil deutlich.

Dieser Rückgang hat den operativen Gewinn auf 18,5 Millionen US-Dollar schrumpfen lassen, während beim Nettoertrag gar ein Verlust von 36,1 Millionen US-Dollar zu verzeichnen war. Im Vorquartal noch in der Gewinnzone, scheint sich Lamb Weston aktuellen Herausforderungen nicht entziehen zu können.

Führungswechsel und steigende Kosten als Stolperstein

Neben enttäuschenden Ergebnissen sorgt auch ein bevorstehender Führungswechsel für Unsicherheiten. CEO Tom Werner wird das Amt zum Jahresende räumen; sein Nachfolger wird Michael Smith, der derzeit das operative Geschäft leitet. Die aktuellen Probleme wurden maßgeblich auf steigende Produktionskosten und eine zurückgehende Nachfrage zurückgeführt. Lamb Weston’s Prognose für die nächsten zwei Jahre ist nicht optimistisch, da man von einer anhaltenden Nachfrageschwäche ausgeht.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 sieht Nettoerlöse von 6,4 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn zwischen 330 und 350 Millionen US-Dollar vor. Allerdings sind die Analysten weitaus skeptischer: Sie hatten Umsätze von 6,66 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 4,21 US-Dollar pro Aktie erwartet. Diese Diskrepanz erschüttert die Marktkapitalisierung des Unternehmens und die Investoren gleichermaßen.

Anleger verlieren das Interesse

Trotz der angekündigten Erhöhung der Quartalsdividende um 2,8 Prozent auf 0,37 US-Dollar und eines erweiterten Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 750 Millionen US-Dollar konnte das Unternehmen die Anleger nicht besänftigen. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um beachtliche 43 Prozent gefallen, was selbst dem treuesten Investor Sorgen bereitet.

Lamb Weston wird für das kommende Jahr mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 20 bezeichnet – ein Wert, der angesichts rückläufiger Umsätze und einer vermeintlich defensiven Branche zu hoch erscheint. Ein Investment in die Aktie wird derzeit kaum als attraktiv wahrgenommen. Für Anleger, die nach Alternativen suchen, könnten andere Unternehmen wie Conagra Brands oder die deutsche FRoSTA AG interessanter sein. Letztere bietet eine stabile Dividendenausschüttung verbunden mit langfristigen Wachstumschancen.

Fazit: Auf der Suche nach besseren Optionen

Angesichts dieser Entwicklungen greifen selbst die Pommes-liebenden Anleger nicht mehr so schnell zu Lamb Weston. Die derzeitige Marktsituation und die langfristigen Prognosen bieten wenig Grund für Optimismus, während Mitbewerber mit verlockenderen Positionen aufwarten.

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